Wendeschleife

Seit dem Jahr 2006 planen und bauen wir an einer neuen Wendeschleife pünktlich zu den 7. Lichtenauer Modellbautagen im Jahr 2008 wurde die Wendeschleife fertig.

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Als Motiv wurde eine fiktive Flusslandschaft gewählt, die dem Murgtal ähnlich ist. Das besondere an der Wendeschleife ist die im Vordergrund platzierte Burgruine, die zwar nicht ins Murgtal passt, aber durchaus so hätte sein können. Ergänzt wird die Wendeschleife durch ein kleines Gasthaus mit Biergarten, das im Hintergrund auf dem Bergrücken steht.

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Die Wendeschleife wird aus 5 Modulen zusammengesetzt. Die Module entstanden in Spantenbauweise aus 10 mm dickem Sperrholz.

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Die Flächen wie der Bahndamm und die Schräge vor der Burg wurden mit nicht rostendem Fliegendraht belegt und mit 2 Lagen Gipsbinden verkleidet. Als oberste Lage und um eine unebene Struktur zu erhalten wurde eine Schicht Mountain Plaster von Dentona in der Farbe Erdbraun aufgetragen.

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Größere Flächen an denen Konturen oder Wege herausgearbeitet werden wurden Polystyrol Hartschaumplatten verwendet. Nach der fertigen Bearbeitung wurde diese zuerst mit Gipsbinden belegt danach wurde auch hier eine Schicht Mountain Plaster aufgetragen.

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Die Felswände wurden alle aus Gips gegossen. Für die Felswände kamen die Formen von der Firma Noch zum Einsatz, als Gips wurde Form Plaster von Dentona verwendet. Dieser Gips zeichnet sich durch seine hohe Festigkeit und sein geringes Gewicht aus.

Die Tunnelportale wurden ebenfalls aus Gips gegossen, hier kamen die Silikonformen von der Werkstatt Spörle zum Einsatz. Auch bei den Tunnelportalen kam der Form Plaster von Dentona zum Einsatz.

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Die Burgruine entstand im Eigenbau aus Heki – dur Modellbauplatten.

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Für die Grünflächen verwendeten wir verschiedene Grasfasern der Firma Heki, aufgetragen werden diese mit einem Elektrostat.

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Sehen wir uns einmal auf der Wendeschleife etwas um was alles entstanden ist.

Am Anfang des Moduls ist eine Signalbaustelle hier werden alte Flügelsignale in neue Lichtsignale ausgetauscht. Nach dem Umbau auf Lichtsignale wird die Blockstelle Burgberg nicht mehr benötigt, ein modernes Betonhäuschen beherbergt dann die Steuerung der Bahnlinie.

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Ein weiteres Projekt war ein Maisfeld. Für das Maisfeld kam der Bausatz der Firma Busch zum Einsatz, es wurden insgesamt 6 Bausätze verwendet. Für das Maisfeld mussten 2400 Pflanzen und 5000 Maiskolben angemalt werden.

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Vor dem Maisfeld ist ein Bauer gerade dabei Mist abzuladen. Auf der anderen Seite des Verbindungswegs ist jemand dabei Holz zu hacken und das gehackte Holz in einem Schuppen zu Stapeln. Das meiste dieser Szenen wurde selbst hergestellt, die Fahrzeuge wurden fertig gekauft.

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Eine weitere Szene findet man auf der Wiese gegenüber der Burgruine, hier sind mehrere Personen damit beschäftigt an einem alten Eisenbahnwagen Foto- und Vermessungsarbeiten durchzuführen. Diese Szene soll an die Bergung des alten MEG – Packwagen Nr. 12 erinnern.

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Direkt hinter der Wiese hat sich ein Bach sein Bett in die felsige Landschaft gegraben.

Der Untergrund des Bachbetts entstand aus mehreren Lagen Polystyrol Hartschaumplatten, die so bearbeitet wurden das am Ende ein Bachlauf entstanden ist. Nach der fertigen Bearbeitung der Polystyrol Hartschaumplatten wurden diese mit Gips überzogen und eingefärbt. Für die weitere Gestaltung des Bachbetts wurde Sand und Kies in verschiedenen Korngrößen verwendet. Das Wasser für das Bachbett kam Giesharz der Firma Faller zum Einsatz.

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Bäume und Sträucher wurden zum teil selbst gefertigt oder sie Stammen aus dem Programm der Firma Heki oder Noch. Des Weiteren kamen noch verschieden Abtönfarben, Trockenfarbe und Decovlies Wildgras der Firma Heki zum Einsatz. Um das Modul zu beleben wurden verschieden Figuren der Firma Preiser verwendet.

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Fotos U. Friedmann, G. Künzel / Archiv U. Friedmann


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U. Friedmann 2015, letzte Aktualisierung 18.03.2017